Sonntag, 9. August 2009

Wie schütze ich mich vor Schweinegrippe auf Reisen?

Was muss ich bei Reisen in besonders betroffene Gebiete/Länder beachten?

Nach Einschätzung der WHO können in Ländern mit einer großen Verbreitung auch schwere und tödliche Infektionen auftreten.

Wenn Sie in besonders betroffene Gebiete oder Länder reisen, sollten Sie die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes beachten.

Reiseempfehlungen finden Sie unter www.auswäertiges-amt.de

Darüber hinaus sollten Sie im entsprechenden Land die Hygieneregeln zum persönlichen Schutz, die auch in Deutschland gelten, beachten:

  • Abstand halten und Körperkontakt vermeiden
  • Regelmäßiges Händewaschen mit Seife
  • Hände nicht an Mund, Augen und Nase führen
  • Sauberhalten von Türgriffen und Flächen in Ihrer Unterkunft
  • Regelmäßiges Lüften der Räume

    (Quelle: http://www.bzga.de)

Samstag, 8. August 2009

Schweinegrippe - H1N1 Impfung

Bis jetzt kann man sich gegen die Schweinegrippe bzw. Mexiko Grippe nicht impfen lassen.
Ein Impfstoff wurde noch nicht entwickelt. Die aktuelle Impfung gegen Grippe hilft nicht gegen die neue Mexiko Grippe.
Der Impfstoff gegen die Grippe wird jedes Jahr erneuert, da sich die Grippe Viren schnell verändern.

Es ist kein Problem einen neuen Impfstoff zu entwickeln. Allerdings braucht man recht lange um einen Schweinegrippe Impfstoff in so großer Menge herzustellen, dass dieser für die gesamte Bevölkerung ausreicht.
Derzeit ist von einen Zeitraum von 4-8 Monaten die Rede, bis eine Impfung gegen die Schweinegrippe verfügbar ist.
Die Schweinegrippe Impfung kann dann Flächendeckend eingesetzt werden.

Je nachdem wie schwer die Epidemie dann ist (Falls es zu einer Epidemie oder Pandemie kommen sollte), kann es dann auch passieren, dass eine Schweinegrippe Impfung zu Pflicht wird.

So wird der Mexiko Grippe Impfstoff hergestellt:
Das Herstellungsverfahren für einen Grippe Impfstoff ist immer der gleiche und eigentlich erstaunlich einfach.
Es wird ein vorhandener Erreger (Virus) in Hühnereier gespritzt. Diese werden dann einige Tage bebrütet.
Daraufhin vermehren sich die Viren in den Hühnereiern. Aus jedem Hühnerei werden dann ca. 5-7ml virushaltige Flüssigkeit entnommen.
Nach dem "ernten" des Virus wird aus dieser Flüssigkeit ein Impfstoff hergestellt. Das größte Problem bei der Herstellung ist die große Anzahl an benötigten Hühnereiern.
Da der Schweinegrippe Impfstoff in großen Mengen hergestellt werden muss, benötigt man mehrere Millionen Hühnereier.

Wirkung der Impfung:
Bei der Impfung wird der Impfperson eine geringe Dosis an Viren gespritzt. Diese Viren bleiben Lokal an der Stelle an die sie gespritzt wurden.
Der Körper bildet dann Antikörper gegen den Virus und kann dann zukünftige Infektionen bekämpfen.

Schweinegrippe Impfung Zeitplan:
Es ist damit zu rechnen, dass spätestens Ende des Jahres eine Schweinegrippe Impfung möglich ist.

(Quelle: http://www.schweinegrippe-deutschland.de/schweinegrippe-impfung.html)

Streit um Schweinegrippe Impfkosten - H1N1

Keine Schule wegen Schweinegrippe H1N1 Virus?

Samstag, 1. August 2009

Schweinegrippe - Sollten Schwangere Reisen ?


Nicht nur der Terror, auch weitere schlechte Nachrichten zur Schweinegrippe treffen die Deutschen zur Ferienzeit.

Während auf Mallorca der Mundschutz am Flughafen mittlerweile zum alltäglichen Bild gehört, bringen immer mehr Urlaubs-Rückkehrer das Virus nach Deutschland.

• Jetzt ist auch Sylt betroffen: Eine Frau brachte das Virus aus Spanien mit.

• Schweinegrippe in der Bundesregierung! Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums ist krank. Und ein Angestellter des niedersächsischen Landtags steckte sich in Griechenland an.

• Schwangere sollten gar nicht mehr reisen, heißt es jetzt! Der Berufsverband der Frauenärzte rät, dass sie auf Reisen, Massenveranstaltungen, Händeschütteln und Küsse komplett verzichten.

• Die Schweinegrippe ist auf einem Kreuzfahrtschiff ausgebrochen. 60 der 1500 Mitarbeiter der „Voyager of the Sea“ wurden isoliert. 3600 Reisende durften das Schiff im französischen Mittelmeer­hafen Villefranche-sur-Mer verlassen.

• Das „Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte“ warnt vor dubiosen Anti-Schweinegrippe-Mitteln im ­Internet. Es gebe viele un­wirksame oder gesundheitsschäd­liche Fälschungen.

(Quelle: http://www.bild.de )

Schweinegrippe - Bald 1.000.000 Million Infizierte in Europa?


Schweinegrippe, wie schlimm wird es wirklich? Die EU rechnet mit einer Million Kranken und vielen Toten allein in Europa – im Herbst, wenn die Menschen ohnehin anfällig sind für Grippeviren!

Derzeit sind europaweit 24 200 Menschen infiziert. Neben der rasanten Anstieg der Infektionen wird auch mit einem deutlichen Anstieg der Todesfälle gerechnet.Zur Horror-Prognose der EU sagte Jo Leinen (SPD), Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Europäischen Parlament: „Diese Schätzung ist sehr konservativ. Die Skala ist nach oben offen und kein Land in der EU wird verschont bleiben.“ („Neue Osnabrücker Zeitung“)

Nach Leinens Angaben sollen 150 Millionen Europäer mit einem Impfstoff gegen das Schweinegrippevirus versorgt werden. Doch der kommt vielleicht viel zu spät!
„Erst hieß es, das Serum kommt im September, dann im Oktober und nun scheint er erst im November zur Verfügung zu stehen“, sagte Leinen. „Das wäre definitiv zu spät. Wir brauchen den Impfstoff so schnell wie möglich.“
Die Kosten für eine Massenimpfung – immens! Leinen schätzt sie EU-weit auf bis zu drei Milliarden Euro. Das stelle die Solidarität unter den EU-Ländern auf die Probe...
„Wir haben nur wenige Pharmahersteller in Deutschland, Großbritannien und Frankreich, die den Impfstoff produzieren können. Zum anderen könnten EU-Mitglieder, die wegen der Weltfinanzkrise finanziell ohnehin schon am Abgrund stehen, nicht in der Lage sein, ausreichende Mengen an Impfstoff zu bezahlen“, sagte er.
Auch müsse der meiste Impfstoff in die Länder gehen, in denen die Not am größten sei und nicht in die Staaten, die zuerst bestellten und bezahlten.
Nach der Sommerpause, so Leinen, plane die EU einen Sondergipfel der Gesundheitsminister, um eine Strategie zur Bekämpfung der Schweinegrippe festzulegen. Sollte das Virus im Herbst sich mit anderen Viren kombinieren, müsse auch mit einer Verschlimmerung des bislang recht milden Krankheitsverlaufs gerechnet werden, sagte Leinen.

(Quelle: http://www.bild.de )