Freitag, 14. August 2009

Krankenkassen zahlen die Hälfte von Impfkosten

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben mit ihren Protesten nun doch Erfolg gehabt. Zwischen den Krankenkassen und der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hat es einen Kompromiss gegeben. Die GKV wird für die Hälfte der Versicherten die Impfkosten übernehmen.

Die Bundesbürger können aufatmen. Die Finanzierung der Impfungen gegen die Schweinegrippe ist gesichert. Nach wochenlangem Gerangel um Kosten und Finanzen gehören die Auseinandersetzungen um die größte Impfaktion seit ungefähr 50 Jahren endlich der Vergangenheit an. Am kommenden Mittwoch wird die Regierung mit den Ländern zusammen die endgültige Entscheidung treffen. Einen Erfolg kann die Gesundheitsministerin aber verbuchen: “Ich gehe davon aus . . ., dass die Krankenkassen für 50 Prozent ihrer Versicherten die Kosten übernehmen können, ohne dass es eine Auswirkung von Beitragserhöhungen oder Zusatzbeiträgen geben wird”, versicherte Ulla Schmidt. Alle Kosten, die über diesen Anteil hinausgehen, werden aus Steuermitteln finanziert. Alle sind zufrieden, denn die privaten Krankenversicherungen haben schon lange ihre Bereitschaft zur Kostenübernahme erklärt. Auch die staatliche Beihilfe für Beamte übernimmt ihren Teil der Kosten.

(Quelle: www.1a-krankenversicherung.org)

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